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E-COMMERCE-BERATUNG · WIEN · SEIT 2014

E-Commerce-­Beratung
aus eigener Merchant-Praxis, plattform-agnostisch.

Wir beraten DACH-Mittelstand, Marken und Konzern-Bereiche zu Plattform-Strategie, Channel-Mix, Sortiments- und Margen-Architektur, Re-Platforming und internationaler Skalierung — aus 15+ Jahren eigener Shops, Lager und Marken. Wir bauen Shopify und WooCommerce auch selbst, empfehlen aber ergebnis-offen das Setup, das zur Wirtschaftlichkeit passt.

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Was E-Commerce-Beratung bei clickpuls bedeutet.

E-Commerce-Beratung bei clickpuls ist strategische Beratung von Operatoren mit eigener P&L-Praxis — nicht „Performance-Marketing mit Beratungs-Etikett", nicht Folien-Theater einer Strategie-Beratung, nicht Implementierungs-Verkauf einer Plattform-Agentur.

Unsere Themenkreise:

  • Plattform-Strategie & Re-PlatformingShopify, Shopware, WooCommerce, Magento, PrestaShop, Headless, Custom
  • Channel-Mix — D2C-Shop, Marktplätze (Amazon, Otto, Galaxus, Mercateo, willhaben), B2B-Portale, stationärer Vertrieb
  • Sortiments- und Margen-Architektur über alle Kanäle hinweg
  • Conversion- und Funnel-Strategie — Sortiment, Preis, Trust, Checkout, Retention
  • Internationale Skalierung — DACH-Roll-out, Markets/Subfolders, Tax, Currency, Fulfilment
  • DTC-Marken-Aufbau — Eigenmarken-Sourcing, Brand-Strategie, Sortiments-Architektur
  • Operations & Tech-Setup — ERP-Anbindung, PIM, Lager, Returns, Tracking-Stack

Im Unterschied zu Implementierungs-Agenturen verkaufen wir keinen Shop, sondern eine Empfehlung, ob ein Shop überhaupt der richtige Hebel ist. Im Unterschied zu Performance-Marketing-Agenturen mit „E-Commerce-Beratung" als Add-on diskutieren wir Geschäftsmodell, Sortiment und Margen — nicht primär CAC und ROAS. Im Unterschied zu klassischen Strategie-Beratungen kommen wir aus dem Tagesgeschäft eigener Shops und Lager und können das, was wir empfehlen, auch selbst bauen.

Warum unsere E-Commerce-Beratung anders aussieht.

Vier Eigenschaften, an denen Sie eine Beratung von echten Merchants mit Implementierungs-Tiefe von einem aufgesetzten Berater-Pitch unterscheiden.

01

Operator-Praxis aus eigenem Lager und eigenen Marken

Wir haben in 15+ Jahren selbst Shops betrieben, Sortimente in Asien beschafft, eigene Marken aufgebaut, Lager in Wien geführt, Marketplace-Strategien gegen Eigen-Shop ausgespielt und Re-Platformings zwischen Shopware, WooCommerce und Shopify durchgemacht. Wir kennen die Stellen, an denen die Theorie bricht — Margen, die nach Marktplatz-Gebühr und Retouren nichts mehr hergeben, Sortimente, die im D2C-Shop nicht funktionieren, weil die CAC-Hürde zu hoch ist, Re-Platformings, die an Master-Daten scheitern.

02

Plattform-agnostisch, weil wir mehrere selbst bauen

Wir bauen sowohl Shopify als auch WooCommerce-Setups produktiv und kennen Shopware, Magento, PrestaShop, Odoo und Headless-Architekturen aus konkreten Migrations-Projekten. Daraus folgt: unsere Plattform-Empfehlung ist nicht durch ein Partner-Modell oder eine Lieblings-Stack-Vorliebe verzerrt. Sortiment, Markt, Tech-Reife und Wirtschaftlichkeit entscheiden — nicht das Tool, das wir am liebsten verkaufen.

03

Wir können bauen, was wir empfehlen

Jede Empfehlung ist mit dem Wissen geschrieben, dass wir sie auch selbst umsetzen würden — Shop-Migration, App-Architektur, ERP-Integration, Tracking-Setup, Marketplace-Anbindung. Das diszipliniert die Beratung: Empfehlungen, die unter Implementierungs-Druck nicht halten würden, schreiben wir gar nicht erst auf. Sie können die Umsetzung danach Inhouse machen, eine andere Agentur beauftragen oder zu uns zurückkommen — alle drei Wege funktionieren mit unserem Output.

04

WIFI-Wien-Trainer-Profil — die Methodik kommt aus der Lehre

Martin Ogris ist WIFI-Trainer für E-Commerce in Wien — die Inhalte, die wir Mittelstands-Geschäftsführungen empfehlen, werden in jeder Schulungs-Reihe vor erfahrenen Praktiker gegen die Realität gestellt. Das schärft die Argumentations-Schärfe: Was im WIFI-Kurs nicht erklärbar ist, hat in einer Empfehlung an die Geschäftsführung nichts verloren.

Womit wir E-Commerce-Verantwortliche und Geschäftsführungen unterstützen.

Plattform-Strategie & Re-Platforming-Entscheidung

Häufigste Ausgangslage: ein Shop auf einer Plattform, die nicht mehr passt — zu teuer (Shopware Enterprise, Magento Commerce Cloud), zu starr (alte WooCommerce-Custom-Builds), zu limitiert (Shopify Basic in einem komplexen B2B-Setup) oder schlicht überaltert. Plus eine Liste an Vendor-Pitches im Posteingang.

Wir liefern eine strukturierte Plattform-Empfehlung:

  • Anforderungs-Matrix aus echten Geschäfts-Anforderungen (Sortiments-Tiefe, Markets, Mehrsprachigkeit, B2B-Funktionen, Custom-Logik, Headless-Bedarf)
  • Plattform-Bewertung entlang dieser Matrix — Shopify Plus, Shopify, Shopware 6, WooCommerce, Magento Open Source, PrestaShop, Custom mit Next.js/MedusaJS, Headless mit commercetools/Saleor
  • Total-Cost-of-Ownership über 5 Jahre — Lizenz/Hosting, Implementierung, App-Stack, laufende Wartung, interne Verwaltungs-Kosten
  • Migrations-Aufwand-Schätzung mit ehrlichen Restrisiken (Master-Daten-Bereinigung, Redirect-Strategie, SEO-Risiko, Checkout-Übernahme)

Output: ein Empfehlungs-Dokument mit klarer Rangfolge und der Begründung, warum die zweitplatzierte Option in 12 Monaten doch besser passen könnte. Plus eine Re-Platforming-Roadmap, falls die Empfehlung Migration ist.

Was wir bewusst nicht tun: „Sie sollten auf Shopify Plus" als Default-Antwort. Wir haben WooCommerce-Setups, in denen Shopify Plus die teurere und schlechtere Wahl wäre, und Shopify-Setups, in denen Shopware 6 strukturell überlegen wäre.

Channel-Mix: D2C, Marketplace, Hybrid

Eine der wirtschaftlich folgenreichsten E-Commerce-Entscheidungen: in welchen Verkaufs-Kanälen ist eine Marke oder ein Sortiment präsent — und wie verhalten sich die Kanäle zueinander?

Typische Diskussions-Achsen, die wir strukturieren:

  • Eigener Shop als Marken-Bühne mit höherer Marge und direkter Kunden-Beziehung
  • Amazon (DE/AT/CH) als Reichweiten-Hebel mit niedriger CAC-Hürde, aber Marketplace-Gebühr und Sortiments-Transparenz
  • Otto Market (DE) und Galaxus (CH) als regional starke Hybrid-Marktplätze
  • Mercateo / Unite und willhaben für B2B- und nischige Sortimente
  • Stationärer Vertrieb und Großhandel als Brand-Building plus Cashflow

Wir liefern eine Channel-Mix-Empfehlung mit:

  • Margen-Modell pro Kanal nach allen Kosten (Gebühren, Retouren, Werbung, Fulfilment)
  • Sortiments-Zuordnung — welche Produkte gehören in welchen Kanal, welche bewusst nicht
  • Preis-Konsistenz-Strategie über die Kanäle hinweg, ohne dass ein Kanal den anderen kannibalisiert
  • Reihenfolge-Empfehlung — was zuerst aufbauen, was später hinzufügen

Hintergrund aus eigener Praxis: wir haben Sortimente, die im Eigen-Shop nie wirtschaftlich werden würden, über Amazon profitabel skaliert — und Marken, die genau umgekehrt im Eigen-Shop deutlich höhere Marge erwirtschaften als im Marketplace-Kanal. Beide Wege sind valide, aber das Sortiment muss zur Kanal-Logik passen.

Sortiments- und Margen-Architektur cross-channel

Im DACH-Mittelstand wird Sortiment häufig „historisch" gepflegt — Lieferanten-Beziehungen, gewachsene Kategorien, Eigenmarken-Versuche, Long-Tail-Artikel, die niemand abräumt. Im E-Commerce wird das aber transparent: jeder Artikel hat eine Marge nach Marketing-Kosten, Retouren-Quote und Lager-Bindung.

Wir liefern eine Sortiments-Bewertung mit:

  • Margen-Klassifikation je SKU nach Voll-Kosten (inkl. Lagerbindung, Retouren, Marketing-Anteil)
  • Long-Tail-Analyse — welche Artikel ziehen Kosten ohne Beitrag
  • Eigenmarken-Potenzial — wo lohnt sich ein DTC-Marken-Aufbau parallel zum Handelsgeschäft
  • Bundle- und Cross-Sell-Architektur für höheren Warenkorb
  • Preisstruktur zwischen Listenpreis, Aktionspreis und Marketplace-Preis

Bei aktiven Marken arbeiten wir mit unseren Markenstrategie- und Markenkonzept-Mandaten zusammen — Markenpositionierung, visuelle Identität und kommunikative Tonalität laufen dort fokussiert. Wir liefern den E-Commerce-strategischen Rahmen, nicht das visuelle Branding.

Was wir hier ehrlich kommunizieren: Sortiments-Entscheidungen sind politisch — Lieferanten-Beziehungen, interne Verantwortlichkeiten, gewachsene Loyalitäten. Wir liefern die wirtschaftliche Analyse als Entscheidungs-Grundlage; die politische Umsetzung muss aus dem Unternehmen kommen.

Conversion-Strategie und Funnel-Ökonomie

„Conversion-Optimierung" ist ein häufig missbrauchter Begriff im DACH-Markt — gemeint ist meistens UX-Pixelschubsen am Checkout. Conversion-Strategie bedeutet bei uns etwas anderes: die wirtschaftliche Frage, welche Hebel im Funnel den größten Margen-Effekt haben — und in welcher Reihenfolge.

Wir gehen den Funnel strukturiert durch:

  • Akquise-Kanäle und ihre echten CAC-Werte nach Atribution-Bereinigung
  • Landing-Page- und Sortiments-Logik für die wichtigsten Einstiege
  • Trust-Signale — Bewertungen, Garantien, Zahlungs-Optionen, lokale Präsenz
  • Checkout-Friction und Abbruch-Diagnose
  • Retention — Wiederkaufs-Logik, Email-Flows, Subscription-Potential, Loyalty

Output: priorisierte Funnel-Hebel mit Aufwandsschätzung und realistischer Wirkungs-Erwartung. Wir trennen sauber zwischen Hebeln, die wir empirisch belegen können, und solchen, die kontextspezifisch getestet werden müssen.

Was wir nicht versprechen: „+30 % Conversion in 90 Tagen" ist keine seriöse Aussage — Conversion-Effekte hängen massiv vom Status quo, vom Sortiment, vom Traffic-Mix und vom Markt ab. Wir liefern Hebel, deren Wirkung mess- und attribuierbar wird, aber keine Garantie-Zahlen.

Internationale Skalierung: DACH und über DACH hinaus

Viele Mittelstands-Shops starten mit einer Domain für AT oder DE und stoßen ab einem bestimmten Punkt an die Mehr-Markt-Grenze: anderer Steuersatz, andere Versand-Logik, andere Sprache, andere Marketplace-Landschaft, andere Zahlungs-Präferenzen.

Typische DACH-Roll-out-Reihenfolge (häufig, nicht gesetzt):

  • AT-Start — eigenes Heimat-Setup mit Wiener Lager und österreichischem Steuerprofil
  • DE als zweiter Markt — größter DACH-Markt, aber andere Wettbewerbs-Dichte und andere Marketplace-Logik
  • CH als dritter Markt — eigenes Steuer- und Zoll-Profil, FADP statt DSGVO als Datenschutz-Rahmen, Zahlungs-Präferenzen mit TWINT, Galaxus als wichtiger Marketplace

Wir liefern für Mehr-Markt-Strategien:

  • Plattform-Setup-Empfehlung — Markets/Subfolders in Shopify, WPML/Polylang in WooCommerce, eigene Shopware-Sales-Channels
  • Steuer- und Zoll-Konzept mit Empfehlung zu OSS-Verfahren und CH-Zoll-Setup (rechtliche Bewertung gehört zu Ihrer Steuerberatung)
  • Fulfilment-Strategie — eigenes Lager vs. 3PL pro Markt, Returns-Logik, Versand-Carrier-Mix
  • Marketplace-Hinzunahme — wo lokal stark (Galaxus CH, Otto DE, willhaben AT)
  • Domain-, URL- und SEO-Strategie über die Märkte

Über DACH hinaus — UK/IE, Benelux, Skandinavien, Frankreich, Italien — beraten wir nach Sortiments-Eignung; nicht jedes Sortiment skaliert linear über Sprach- und Konsum-Grenzen.

Operations, Tech-Setup und Vendor-Auswahl

Ein E-Commerce-Setup ist nur so gut wie das, was hinter dem Shop läuft. Wir bewerten und priorisieren die Operations- und Tech-Stack-Themen, die im Wachstum zum Engpass werden:

  • ERP-Anbindung — SAP Business One, Microsoft Dynamics, BMD, Odoo, NetSuite — Datenfluss-Architektur und Auswahl
  • PIM-Systeme — Akeneo, Pimcore, Plytix, Shopify-/Shopware-eigene PIM-Funktionen — wann lohnt der separate Layer
  • Lager und Fulfilment — eigenes Lager in Wien/DE/CH vs. 3PL-Anbieter (DHL Fulfilment, byrd, fulfin), Pick-and-Pack-Modelle
  • Returns-Management — Returns-Quote als Margen-Killer, Return-Portale, Customs-Returns für CH
  • Tracking-Stack — Default GA4 + GTM, Server-Side-Tagging via stape.io oder Cloudflare-Worker, Consent-Mode v2 für DSGVO-Konformität, Marketplace-Attribution
  • Zahlungs-Stack — Adyen, Stripe, Mollie, Klarna, PayPal, Apple/Google Pay, lokale Optionen (TWINT CH, EPS AT, Sofort/Klarna DE)
  • Customer-Service-Stack — Helpdesk, Chat, Self-Service, KI-gestützte Erstantwort

Bei Vendor-Verhandlungen kennen wir die typischen Discount-Bandbreiten der größeren Anbieter (Shopify Plus, Shopware Enterprise, Adyen, Stripe), die versteckten Kostenpositionen (Sandbox-Lizenzen, API-Limits, Premier-Support, Partner-Margen) und die Punkte, an denen Vendors typischerweise nachgeben.

Hosting-Empfehlung — wo Shop oder umgebende Services selbst gehostet werden müssen, empfehlen wir EU-Hosting bei Hetzner Frankfurt oder Fly.io Frankfurt; für WordPress-Setups ist Raidboxes (Münster) eine etablierte Alternative.

WANN BRAUCHEN SIE DAS?

Wann brauchen Sie E-Commerce-Beratung von uns?

Vier typische Situationen, in denen DACH-E-Commerce-Verantwortliche von Inhouse-Diskussion zu strukturierter externer Strategie-Beratung wechseln.

01 / TRIGGER

Vor einer Re-Platforming-Entscheidung

Der Shop ist zu alt, zu teuer oder zu starr, drei Vendor-Pitches liegen auf dem Tisch und die Entscheidung trägt 5–7 Jahre. Bevor Sie sich auf Shopify Plus, Shopware 6, Custom-Headless oder einen anderen Pfad festlegen, liefern wir eine plattform-agnostische Bewertung mit TCO-Modell und Migrations-Risiko-Analyse.

02 / TRIGGER

Marketplace-Einstieg oder -Ausbau

Sie überlegen den Einstieg auf Amazon, Otto, Galaxus oder Mercateo — oder Sie sind schon dort, wissen aber nicht, ob die Marketplace-Strategie die Marken-Substanz aufbaut oder erodiert. Wir bewerten Sortiments-Eignung, Margen-Mathematik nach Gebühren und Retouren, Cannibalisierungs-Risiko gegenüber dem Eigen-Shop und Reihenfolge der Marktplatz-Hinzunahme.

03 / TRIGGER

Stagnierender Umsatz trotz steigendem Marketing-Budget

Performance-Marketing wird teurer, ROAS sinkt, Umsatz wächst nicht mehr proportional zum Spend — und die Performance-Agentur empfiehlt mehr Budget. Häufig liegt das Problem nicht im Marketing, sondern im Sortiment, in der Conversion-Logik oder im Channel-Mix. Wir liefern eine externe Bestandsaufnahme statt der nächsten Spend-Empfehlung.

04 / TRIGGER

DTC-Eigenmarken-Aufbau parallel zum Handelsgeschäft

Sie sind Händler:in oder Hersteller:in und überlegen, parallel eine eigene DTC-Marke aufzubauen — andere Kanal-Logik, andere Margen-Architektur, andere Markenpositionierung. Wir bringen Praxis aus eigenem Eigenmarken-Aufbau ein und liefern die strategische Klarheit, ob, wie und in welcher Reihenfolge die DTC-Spur Sinn macht — inklusive Sourcing-, Marken- und Channel-Strategie.

Klingt nach Ihrem Projekt?

30–45 Minuten Erstgespräch — kostenlos und unverbindlich. Wir prüfen Ihren Use-Case, schätzen Aufwand & Risiken und liefern eine ehrliche Empfehlung — auch wenn sie heißt: macht woanders mehr Sinn.

Performance-Marketing-Agentur als „E-Com-Berater" oder clickpuls?

Eine ehrliche Gegenüberstellung — wir kritisieren keine Performance-Marketing-Agenturen, sondern grenzen ab, was strategische E-Commerce-Beratung leisten muss und was Performance-Marketing leistet.

Kriterium / Criterion
Performance-Marketing-Agentur mit „E-Com-Beratung"
clickpuls E-Commerce-Beratung
Diskussions-Ebene
CAC, ROAS, Kanal-Spend, Creatives, Funnel-UX
Geschäftsmodell, Sortiment, Margen-Architektur, Channel-Mix, Plattform
Plattform-Bewertung
Selten — Plattform wird als gegeben behandelt
Strukturiertes TCO-Modell über 5 Jahre, plattform-agnostisch
Implementierungs-Tiefe
Tracking-Setup und Kampagnen-Implementierung
Wir können Shop, ERP-Integration, Marketplace-Anbindung, Tracking selbst bauen
Bezahl-Modell
Häufig prozentual am Werbe-Budget — Anreiz Richtung mehr Spend
Festpreis-Discovery + optionaler Begleit-Retainer ab € 1.700/Monat
Wann passt der andere Pfad
Wenn die Strategie steht und reine Werbe-Performance Hebel ist
Bei Plattform-, Channel-, Sortiments- und Margen-Entscheidungen
Output-Form
Kampagnen-Reportings, Spend-Empfehlungen
Schriftliche Empfehlung mit Roadmap, TCO-Modellen und Implementierungs-Optionen
UNSER PROZESS

So läuft ein E-Commerce-Beratungs-Mandat mit clickpuls.

Vier Phasen vom Erstgespräch bis zur dauerhaften Begleitung — transparent, planbar, ohne Beratungs-Mystery.

01

Kostenloses Erstgespräch & Scoping

30–45 Minuten per Call mit Geschäftsführung und/oder E-Commerce-Verantwortlichen. Wir verstehen Ausgangslage, Plattform-Stack, Channel-Mix, Sortiments-Architektur, gewünschten Output und Zeitdruck. Output: konkretes Festpreis-Angebot für Discovery oder Direkt-Auftrag inkl. Liefer-Termin und Mitarbeit-Bedarf auf Ihrer Seite.

02

Discovery & Bestandsaufnahme

2–6 Wochen je nach Komplexität. Strukturierte Interviews mit operativ Verantwortlichen (E-Commerce-Lead, Marketing, Vertrieb, Operations, IT), Bestandsaufnahme von Plattform-Stack, Sortiment, Marketplace-Setup, Tracking-Stack, Margen-Daten, Marketing-Performance. Discovery ist eine eigenständige, kostenpflichtige Leistung mit Festpreis vorab — kein „kostenloses Audit" mit anschließender Verkaufs-Schleife.

03

Empfehlung, Roadmap & Umsetzungs-Optionen

Schriftliches Empfehlungs-Dokument plus 90-Minuten-Präsentation für Geschäftsführung und/oder Bereichs-Leitung. Inhalt: Befunde, 2–3 strategische Optionen mit Investitionslogik, priorisierte Umsetzungs-Roadmap (12–24 Monate), klare Inhouse- vs. Agentur- vs. Vendor-Aufgabenteilung. Sie entscheiden danach selbst, ob Sie Inhouse umsetzen, eine andere Agentur beauftragen oder mit uns weiterarbeiten — Discovery-Outputs sind bewusst auch ohne uns nutzbar.

04

Begleit-Retainer (optional)

Bei laufenden Re-Platformings, Marketplace-Roll-outs oder Mehr-Markt-Aufbauten häufig sinnvoll: ein Begleit-Retainer mit klar definiertem monatlichen Stundenkontingent für Sparring mit Inhouse-Leads, Vendor-Eskalationen, Architektur-Reviews und Quartals-Update der Roadmap. Standard-Reaktionszeit werktags innerhalb 24 Stunden, schnellere SLAs als vertragliches Add-on möglich. Vertragslaufzeit pro Quartal verlängerbar, jederzeit abbestellbar.

ECKDATEN

Eckdaten unserer E-Commerce-Beratungs-Mandate.

Realistische Zahlen aus aktiven Mandaten in DACH — keine Marketing-Versprechen, keine Hype-Metriken.

Discovery-Dauer
2–6 Wochen

Festpreis-Discovery mit Stack-, Sortiments- und Channel-Bestandsaufnahme, Interview-Reihe, Margen-Audit, Empfehlungs-Dokument und 90-Minuten-Präsentation. Konkretes Angebot nach kostenlosem Erstgespräch.

Begleit-Retainer (optional)
ab € 1.700/Monat

Monatliches Stundenkontingent in einer von mehreren Paketgrößen für Sparring, Vendor-Eskalationen, Architektur-Reviews, Marketplace-Begleitung und Quartals-Roadmap-Updates. Nicht-genutzte Stunden rollen einen Monat über. Mini-Pakete bieten wir nicht an.

Reaktionszeiten (Standard)
werktags innerhalb 24 h

Standard-Reaktion auf jede Anfrage werktags innerhalb 24 Stunden. Schnellere SLAs (z. B. 4h-Reaktion in CET-Geschäftszeiten oder 24/7 On-Call) sind als vertragliches Add-on möglich, kein automatischer Default.

Praxis-Hintergrund
eigene Shops & Marken seit 15+ Jahren · WIFI-Trainer Wien

Wir beraten aus eigener Operator-Praxis — Dropshipping, eigene Sortiments-Marken mit Lager in Wien, B2B-Marketplace-Strategie, Shopify-Setups seit 2023. Martin Ogris ist WIFI-Trainer für E-Commerce in Wien — die Methodik ist im Lehr-Kontext gegen erfahrene Praktiker geschärft.

Bereit für ein Erstgespräch?

30–45 Minuten per Call, unverbindlich. Schreiben Sie uns kurz, worum es geht — wir melden uns innerhalb eines Werktags mit konkreten nächsten Schritten und einer realistischen Aufwandsschätzung.

DACH-KONTEXT

E-Commerce-Beratung für AT, DE und CH.

DACH-E-Commerce ist nicht ein Markt, sondern drei eng verwandte mit eigenen Spielregeln. Wer das übergeht, baut Mehr-Markt-Setups, die in einem Markt funktionieren und in den anderen unter den Erwartungen bleiben.

Die wichtigsten lokalen Unterschiede, die wir aktiv mitdenken:

  • Marketplace-Landschaft — Amazon ist überall stark, aber dazu kommen national starke Spieler: Otto Market und Kaufland in DE, Galaxus und Digitec in CH, willhaben und Shöpping in AT, Mercateo/Unite überregional im B2B
  • Zahlungs-Präferenzen — Klarna und Sofort dominant in DE, EPS und Klarna in AT, TWINT und Postfinance in CH, Apple/Google Pay überall steigend, klassische Kreditkarten in AT/DE schwächer als in CH
  • Steuer & Zoll — OSS-Verfahren für EU-grenzüberschreitende Lieferungen aus AT/DE, separates Steuer- und Zoll-Profil für CH (kein EU-Mitglied), MwSt-Schwellen pro Markt
  • Datenschutz-RahmenDSGVO in AT/DE, FADP (revidiertes Datenschutzgesetz) in CH mit eigener Logik bei Datenexport, Auftragsverarbeitung und Auskunftsrechten
  • Versand- und Carrier-Mix — Österreichische Post und DPD AT in AT, DHL und DPD DE in DE, Schweizerische Post und DPD CH in CH; Mehr-Land-Versand mit Carrier-Wechsel an der Grenze
  • Sprachliche Tonalität — gleicher Sprachraum, aber unterschiedliche Markenwahrnehmung; Shop-Texte mit AT-Tonalität wirken in DE oft fremd und umgekehrt

Standorte unserer Kunden: überwiegend in Wien, Salzburg, Linz, Innsbruck, Graz, München, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Zürich, Basel und Bern — mit Aufträgen, die sich physisch oder logistisch über mehrere DACH-Märkte erstrecken.

Förder-Landschaft, die wir aktiv mitdenken:

  • Österreich — FFG-Innovationsschecks, aws Digitalisierungs-Förderung, Wirtschaftsagentur Wien, Landes-Wirtschaftsförderungen für E-Commerce-Internationalisierung
  • Deutschland — „Digital Jetzt" (BMWK), ZIM, Außenwirtschafts-Förderungen für E-Commerce-Export
  • Schweiz — Innosuisse-Programme für innovative Vertriebs- und Plattform-Projekte

Discovery- und Strategie-Phasen sind in mehreren dieser Programme förderfähig.

Arbeitsmodus: Beratung läuft remote via Video-Calls plus Vor-Ort-Termine in DACH nach Bedarf — bei Begleit-Retainern ab dem größeren Paket sind Vor-Ort-Termine im Honorar enthalten.

Rechtliche, steuerliche oder DSGVO-/FADP-spezifische Bewertungen gehören in fachlich passende Hände — wir empfehlen aktiv den parallelen Beizug Ihrer Anwälte, Steuerberater oder Datenschutzbeauftragten und liefern die strategische und technische Empfehlung dazu.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur E-Commerce-Beratung.

Was kostet E-Commerce-Beratung bei clickpuls?

Discovery- und Strategie-Mandate als Festpreis, laufende Begleitung als Beratungs-Retainer ab € 1.700/Monat netto.

Standard-Ablauf:

  • Festpreis-Discovery — Aufwand und Preis hängen von Plattform-Komplexität, Channel-Anzahl, Sortiments-Tiefe und Interview-Anzahl ab; konkretes Angebot nach kostenlosem Erstgespräch
  • Strategie- und Empfehlungs-Mandate ebenfalls als Festpreis
  • Begleit-Retainer ab € 1.700/Monat netto mit klar definiertem monatlichen Stundenkontingent

Warum kein Mini-Paket: Mini-Pakete lassen weder Raum für saubere Sparring-Reviews noch für sinnvolle Quartals-Updates. Sie bekommen nach dem Erstgespräch ein konkretes Festpreis- bzw. Retainer-Angebot — verbindlich und vergleichbar.

Worin unterscheidet ihr euch von einer Performance-Marketing-Agentur, die auch „E-Com-Beratung" anbietet?

Wir diskutieren Geschäftsmodell, Sortiment, Margen und Plattform — Performance-Marketing-Agenturen diskutieren CAC, ROAS und Spend.

Drei strukturelle Unterschiede:

  • Bezahl-Modell — Performance-Agenturen werden häufig prozentual am Werbe-Budget bezahlt; das schafft einen Anreiz Richtung „mehr Spend". Unser Honorar ist davon entkoppelt (Festpreis-Discovery + Retainer ab € 1.700/Monat)
  • Diskussions-Ebene — wir bewerten, ob das Sortiment für den Kanal taugt, ob die Plattform die Wachstums-Schritte trägt, ob die Margen-Architektur cross-channel hält. Performance-Marketing setzt das alles als gegeben voraus
  • Implementierungs-Tiefe — wir können Shop, Tracking, Marketplace-Anbindung und ERP-Integration selbst bauen; Performance-Agenturen können in der Regel Tracking und Kampagnen, aber nicht den Shop

Wann ist die Performance-Agentur der bessere Pfad: wenn Strategie, Plattform und Sortiment stehen und es nur noch um die saubere Werbe-Performance geht. Wir empfehlen dann auch aktiv die Zusammenarbeit mit spezialisierten Performance-Agenturen.

Seid ihr plattform-neutral oder schiebt ihr Shopify, weil ihr Shopify-Agentur seid?

Plattform-neutral, weil wir mehrere selbst bauen — Shopify, WooCommerce und Erfahrungen mit Shopware/Magento/Headless aus Migrations-Projekten.

Wie wir Plattform-Bias systematisch ausschließen:

  • Anforderungs-Matrix vorab — die Empfehlung wird gegen echte Geschäfts-Anforderungen geprüft, nicht gegen Lieblings-Tools
  • 5-Jahres-TCO-ModellShopify Plus ist nicht überall günstiger, Shopware Enterprise nicht überall teurer
  • Migrationsaufwand realistisch — auch wenn die Empfehlung „bleiben" lautet, ist das oft die wirtschaftlich bessere Antwort

Konkrete Beispiele aus unseren Mandaten:

  • WooCommerce-Setup, in dem wir gegen einen Wechsel auf Shopify Plus argumentiert haben — Custom-Logik wäre in Apps oder Custom-Apps drei Mal so teuer geworden
  • Shopware-6-Empfehlung für ein B2B-Setup mit Preislisten- und Zahlungsziel-Logik, die Shopify nativ nicht abbildet
  • Shopify-Plus-Empfehlung für eine internationale DTC-Marke mit Markets-Setup, wo Shopware deutlich aufwändiger gewesen wäre

Wenn die Empfehlung Shopify lautet und wir dann implementieren, ist das transparent — Sie können die Implementierung jederzeit auch an eine andere Agentur geben.

Was bringt der WIFI-Trainer-Hintergrund konkret?

Methodische Schärfe — Inhalte werden regelmäßig gegen erfahrene Praktiker im WIFI-Wien-Kurs gestellt und müssen im Lehr-Kontext bestehen.

Was das praktisch bedeutet:

  • Argumentations-Schärfe — Empfehlungen, die im Kurs nicht erklärbar wären, kommen auch nicht in eine Geschäftsführungs-Empfehlung
  • Aktualität — Kurs-Inhalte werden mit jeder Reihe an Marktrealität angepasst (neue Marketplaces, Zahlungs-Optionen, Tracking-Realitäten, KI-Werkzeuge)
  • Brückenschlag Theorie zu Praxis — die Lehre zwingt zur Vermittelbarkeit zwischen Strategie und Tagesgeschäft, was in Mittelstands-Mandaten häufig der Engpass ist

Was es nicht bedeutet: der WIFI-Hintergrund qualifiziert spezifisch für E-Commerce, nicht für andere Disziplinen wie KI-Beratung oder Marken-Strategie. Auf den entsprechenden Service-Pages weisen wir das nicht aus.

Wann empfehlt ihr Re-Platforming und wann das bestehende Setup zu erhalten?

Re-Platforming nur, wenn der wirtschaftliche Hebel über 5 Jahre hinweg klar positiv ist — sonst ist „bleiben und gezielt erweitern" oft die bessere Antwort.

Typische Situationen für Re-Platforming-Empfehlung:

  • Plattform-Lizenz steht in Missverhältnis zum Geschäftsmodell (z. B. Magento Commerce Cloud bei mittlerem Umsatz)
  • Custom-Code-Schulden so hoch, dass jede Änderung mehr Aufwand erzeugt als ein Neubau
  • Strukturelle Limits der Plattform blockieren strategische Schritte (Markets, B2B-Funktionen, Headless-Bedarf)
  • Anbieter-Risiko — Plattform wird abgekündigt oder hat unklare Roadmap

Typische Situationen für „bleiben":

  • Custom-Logik ist mit überschaubarem Aufwand modernisierbar
  • Migration-Risiko (SEO, Daten, Checkout, Operations) übersteigt den erwarteten Hebel
  • Andere Hebel im Geschäft (Sortiment, Channel-Mix, Conversion) haben höhere Priorität

Unsere ehrliche Erfahrung: in etwa der Hälfte der Re-Platforming-Discoveries ist die Empfehlung „nicht jetzt" — gezieltes Refactoring, App-Konsolidierung oder Channel-Erweiterung schlagen häufig die teurere Migration.

Wie geht ihr mit Marketplace-Strategie um — Amazon vs. Eigen-Shop?

Hybrid ist meistens die richtige Antwort, aber Sortiments-Zuordnung und Margen-Mathematik entscheiden — nicht „beide Kanäle voll bespielen".

Wie wir die Frage strukturieren:

  • Margen-Modell pro SKU pro Kanal nach allen Kosten (Marketplace-Gebühren 8–15 %, Werbung, Retouren-Quote, Fulfilment, Lager)
  • Markenpositionierungs-Frage — welche Sortimente gehören in den Eigen-Shop für Brand-Building, welche dürfen über Marketplace skaliert werden
  • Cannibalisierungs-Risiko — gleiche SKU im Marketplace und Eigen-Shop kannibalisiert oft den höher-margigen Kanal
  • Reihenfolge-Empfehlung — was zuerst aufbauen, was später hinzufügen

Häufige Antworten aus unserer Praxis:

  • Hochpreisige, beratungsintensive Sortimente bleiben im Eigen-Shop
  • Kommodisierte Sortimente mit niedrigem CAC werden über Marketplace skaliert
  • Marken mit Brand-Building-Anspruch halten Hauptlinie im Eigen-Shop, Zweitlinie/Outlet-Sortiment im Marketplace

Marketplace-spezifische Plattformen (Amazon SP-API, Otto Market, Galaxus, Mercateo) integrieren wir technisch — die strategische Frage „rein oder nicht" steht aber vor der Integration.

Beratet ihr B2B-E-Commerce genauso wie B2C?

Ja — wir beraten beide Segmente, aber mit klar unterschiedlicher Methodik. B2B ist nicht „B2C mit Firmennamen im Checkout".

B2B-spezifische Themen, die wir abdecken:

  • Preislisten und Kundengruppen — pro-Kunde-Preise, Mengenstaffeln, Rabatt-Logik
  • Zahlungsziele und Bonitäts-Prüfung — Kauf auf Rechnung, Skonto, Limit-Prüfung
  • Wiederbestell-Logik — Schnellbestellung über Artikelnummer, Warenkorb-Vorlagen, Order-Pads
  • Genehmigungs-Workflows — Mehr-Stufen-Freigabe für Großbestellungen
  • EDI- und Punchout-Integration — OCI, cXML für Kunden mit eigenen Beschaffungs-Systemen
  • Marketplace-Spur — Mercateo/Unite für überregionalen B2B-Vertrieb

Plattform-Empfehlung wird im B2B oft anders: Shopware 6, Magento Open Source mit B2B-Erweiterung, Shopify Plus B2B (seit 2023 substantiell stärker geworden) oder Custom-Headless schlagen Standard-Shopify häufig in komplexen B2B-Setups.

Worauf wir hinweisen: B2B-E-Commerce ist häufig kein vollständiger Ersatz für klassischen Außendienst- und Vertriebs-Prozess, sondern eine Effizienz-Schicht darüber. Die Beratung berücksichtigt das.

Berücksichtigt ihr DSGVO und FADP in der Beratung?

Ja, technisch und strategisch — aber die rechtsverbindliche Bewertung gehört zu Ihren Anwälte oder Datenschutzbeauftragten.

Was wir technisch und strategisch liefern:

  • Tracking-Stack-Architektur mit Consent-Mode v2, Server-Side-Tagging und Marketplace-Attribution unter DSGVO/FADP-konformen Bedingungen
  • Hosting-Empfehlung — EU-Hosting (Hetzner Frankfurt, Fly.io Frankfurt) als Default; CH-Hosting bei FADP-sensitiven Setups
  • Datenfluss-Klassifikation für Auftragsverarbeitungs-Verträge mit Shop-Plattform, Marketplace, Payment, Fulfilment, CRM
  • Marketing-Stack-Bewertung unter EU-US-Data-Privacy-Framework — welche US-Tools bleiben pragmatisch, welche sind ohne Alternative kritisch
  • Cookie-Banner und Consent-Logging als technische Umsetzung

CH-Spezifika — FADP ist seit September 2023 in der revidierten Fassung in Kraft und hat eigene Anforderungen an Datenexport, Auftragsverarbeitung und Auskunftsrechte. Bei CH-Mandaten denken wir das mit.

Was wir nicht leisten: rechtsverbindliche Beurteilung, Datenschutzerklärungen, Cookie-Banner-Texte, DPIA-Erstellung, Behörden-Kommunikation. Das gehört in fachlich passende Hände.

Macht ihr auch Subscription- oder Abo-Strategie?

Ja, im Rahmen von Sortiments- und Retention-Beratung — aber nur, wenn das Sortiment dafür wirtschaftlich taugt.

Sortiments-Voraussetzungen für Subscription:

  • Verbrauchs- oder Wiederholungs-Logik — Kaffee, Pflegeprodukte, Tierfutter, Vitamine, Pflanzen-Pflege
  • Margen über Voll-Kosten trotz Subscription-Discount und höherer Service-Last
  • Operative Belastbarkeit — Lager-Bindung, Versand-Frequenz, Customer-Service-Lastspitzen

Tools, die wir bewerten:

  • Shopify-Subscription-Apps (Recharge, Skio, Loop)
  • WooCommerce-Subscriptions (nativ + Erweiterungen)
  • Custom-Setups für Marken mit eigener Operations-Logik

Strategische Begleitfragen:

  • Akquise-Ökonomie — höhere CAC akzeptabel bei höherem CLV
  • Churn-Mathematik — typische Abbruch-Quoten und Gegen-Hebel (Pause-Funktion, Geschenk-Modus, Sortiments-Wechsel)
  • Cancellation-UX — rechtlich konforme Stornierung statt Dark-Pattern

Wo wir abwinken: Subscription als „Hype-Antwort" auf Wachstums-Druck — nicht jedes Sortiment trägt eine Abo-Logik, und schlecht gemachte Subscription erodiert Vertrauen schneller als gar keine.

Was macht ihr nicht in der E-Commerce-Beratung?

Klare Abgrenzung — wir sind Strategie- und Implementierungs-Beratung, keine Werbe-Agentur, keine Rechtsberatung, keine Markt-Forschung.

Was wir nicht machen:

  • Kreative Werbe-Produktion — Kampagnen-Creatives, Werbe-Videos, Display-Banner. Wir verweisen auf spezialisierte Performance- und Creative-Agenturen
  • Operative Performance-Marketing-Aussteuerung — Kampagnen täglich aussteuern, Bid-Management, Budget-Allokation. Das machen die spezialisierten Agenturen besser
  • Rechtliche BeurteilungDSGVO/FADP-Bewertung, AGB-Erstellung, Wettbewerbs-rechtliche Prüfung. Gehört zu Anwälte
  • Markt-Forschung im klassischen Sinn — repräsentative Verbraucher-Umfragen, Brand-Tracking-Studien, Conjoint-Analysen. Gehört zu Markt-Forschungs-Instituten
  • Investment-Beratung — Bewertung von Übernahme-Zielen, M&A-Begleitung, Finanzierungs-Strukturen. Gehört zu spezialisierten M&A-Beratern
  • Affiliate- oder Influencer-Marketing-Operations — wir helfen bei der strategischen Frage, ob diese Kanäle passen, aber nicht bei der operativen Aussteuerung

Wir sagen das aktiv: wenn ein Anliegen klar in eine andere Disziplin gehört, verweisen wir transparent — keine erfundenen Mandate, kein Verkauf von Disziplinen, in denen wir nicht stark sind.

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