Warum Laravel — und wann nicht
Laravel ist unsere erste Wahl, wenn eine Anwendung viel Geschäftslogik, relationale Daten und langfristigen Betrieb hat — also klassische B2B-Szenarien: Kundenportale, interne Tools, Marktplätze, Abrechnungssysteme, Konfiguratoren.
Was Laravel besonders stark macht:
- Eloquent ORM mit expressiver Syntax für komplexe Abfragen, Relationen und Mutations
- Reife Ökosystem-Pakete (Horizon, Telescope, Pulse, Nova, Filament, Sanctum, Cashier)
- Sehr produktive Entwicklung — Features, die in anderen Stacks Tage brauchen, sind in Laravel oft Stunden
- Großer Talentpool im DACH-Raum — Übergabe an Inhouse-Teams ist realistisch
- Vorhersehbare Betriebskosten — Laravel läuft sauber auf klassischen Linux-Servern und braucht keine exotische Infrastruktur
Wann wir von Laravel abraten:
- Bei Echtzeit-Anwendungen mit vielen persistenten Verbindungen (Chat, kollaborative Editoren) — hier ist Node.js mit WebSockets meistens die bessere Wahl
- Bei reinen Machine-Learning-Pipelines — Python bleibt die passendere Sprache
- Bei sehr CPU-intensiven Berechnungen — PHP ist nicht die effizienteste Laufzeit, auch nicht mit Octane
Wir empfehlen den Stack, der zur Aufgabe passt — nicht den, in dem wir zufällig am meisten Stunden verkauft bekommen. Wenn Ihre Anwendung besser in Node.js, Python oder einer Kombination gehört, sagen wir das klar im Discovery.

